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Bitcoin ist auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Doch das ist erst der Anfang, sagt Marc Friedrich. Der Finanzexperte nennt drei Gründe für einen weiteren Anstieg in 2021: das Vorgehen der Notenbanken, Unternehmen, die in Bitcoin investieren und dass die Kryptowährung limitiert ist.

Bitcoin wird zumeist negativ assoziiert. Wenn die Medien darüber berichten dann immer in Verbindung mit Schwarzgeld, Kriminalität, Hacks oder Erpressung. Dass die meisten Verbrecher zu 99,9% Dollar, Euro und andere Währungen verwenden, wird selten in der Presse kommuniziert. Aber was ist Bitcoin noch? Warum ist Bitcoin die größte Chance Ihres Lebens?

Wie alles begann: Bitcoin als Kind der Krise

Fangen wir von vorne an:

Sathoshi Nakamoto, der Erfinder von Bitcoin, wollte 2008 während der Finanzkrise, als Banken und gar ganze Staaten durch ein falsch gestricktes Geld- und Finanzsystem wankten, ein “besseres Geld” schaffen. Am 18. August 2008 entschied er sich für den Namen Bitcoin. Er sicherte sich die Internetdomain: bitcoin.org.

ÜBER DEN EXPERTEN

Marc Friedrich ist Finanzexperte, fünffacher Bestsellerautor, Redner und Gründer der Honorarberatung für Privatpersonen und Unternehmen Friedrich Vermögenssicherung GmbH. Sein aktuelles Buch ist der Bestseller: „Der größte Crash aller Zeiten“.

Am 31. Oktober 2008 veröffentlichte er im Internet ein White Paper (eine Art Anleitung) mit dem Namen „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. Dazu suchte er fähige Kryptographen. Mit deren Hilfe entdeckte Bitcoin schließlich am 3. Januar 2009 das Licht der Welt.

Bitcoin ist gerade mal 12 Jahre alt, aber dennoch schon gigantisch gewachsen. Wer meint, Bitcoin habe die wilde Phase hinter sich, irrt. Was jetzt kommen wird ist der größte Bullenmarkt aller Zeiten und für Sie die größte Investmentchance Ihres Lebens.

Ja, Sie lesen richtig und dabei war Bitcoin in der vergangen Dekade schon das erfolgreichste Investment. Sogar das erfolgreichste Investment aller Zeiten! Der erste registrierte Bitcoinpreis kam erst im März 2010 zustande und betrug 0,003 Cent! Heute stehen wir bei über 23.000 Dollar! (am 18.12.2020).

Es gibt aus meiner Sicht etliche Gründe, warum wir neue Höchststände sehen werden.

Fangen wir mit den Notenbanken und den Staaten an:

1. Die Inflation kommt – Notenbanken müssen weiter drucken

Seit 2008 befinden wir uns in einem finanziellen Ausnahmezustand. Die Notenbanken haben weltweit historische einmalige Maßnahmen durchgezogen: Die Zinsen wurden auf Rekordstände gesenkt und befinden sich zum Teil im Minusbereich. So sind 18 Billionen aller Staatsanleihen aktuell negativ verzinst!

Parallel wurden die Geldschleusen geöffnet und die Märkte permanent mit billiger Liquidität versorgt. Ein regelrechter Tsunami an Geld, der zu immer größeren Vermögensblasen führt bei Immobilien, Aktien etc. Zusammenfassen kann man dieses Geld- und Notenbankexperiment mit „Ohne Zins und Verstand“.

Die US-Notenbank FED hat mittlerweile gigantische 7,2 Billionen Dollar in den Büchern stehen. Das entspricht 36% des BIP der weltgrößten Volkswirtschaft. Ein Ende ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil. Neben Negativzinsen erwarte ich hier weitere Aufkaufprogramme.

Auch die europäischen Kollegen in der Zentralbank in Frankfurt stehen der USA in nichts nach. Auch hier steigt der Chart parabolisch an:

6,83 Billionen Euro oder 68% des BIP der Eurozone hat die EZB schon in den Büchern stehen.

Atemberaubend und ebenso historisch ist der folgende Chart, der die Geldmenge M2 in den USA darstellt. M2 ist um parabolische 25% dieses Jahr gestiegen!

2020 wurden 21% aller jemals emittierenden Dollars produziert. Das System benötigt immer mehr von der tödlichen Dosis billiges Geld und niedrige Zinsen.
Die US-Staatsverschuldung legt ebenfalls einen Senkrechtstart hin: 27,3

Billionen Dollar oder 128% zum BIP.

Weltweit steigen die Schulden in immer neue Höhen. In der Zwischenzeit sind es 277 Billionen Dollar, das entspricht ca. 350% des weltweiten BIP.

Notenbanken in prekärer Lage

Die Notenbanken sind weltweit in einer prekären Lage: Nie wieder können Sie im bestehenden Geldsystem die Zinsen erhöhen, ansonsten würden Pleiteländer bankrott gehen, Zombieunternehmen umkippen, die Wirtschaft abgewürgt werden, die Anlageblasen platzen sowie Arbeitslosenzahlen und Schulden explodieren.

Aus diesem Grund wird man weiterhin die destruktive Abwärtsspirale aus Zinssenkungen und Gelddrucken betreiben müssen. Bis zum bitteren und sehr teuren Ende. Denn die Kollateralschaden werden immer verheerender und teurer. Nicht nur monetär sondern auch politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

Gegen diese ausufernde Schuldenmacherei und Gelddrucken ohne Zins und Verstand braucht man als Anleger und Sparer, um seine Kaufkraft zu schützen, durch die Natur oder durch die Mathematik limitierte Werte – einer davon ist Bitcoin.

2. Das große Geld kommt und entdeckt Bitcoin

Anfang August platzte eine gigantische Bombe. Die Auswirkungen waren weltweit zu spüren und es begann de facto eine neue Zeitrechnung. Sie haben nichts davon gehört? Ja, das mag sein. Man hat es nämlich weder in den Nachrichten gelesen noch im Fernsehen gesehen. Was war so aufsehenerregend?

Das an der US-Börse Nasdaq gelistete Technologieunternehmen Microstrategy verkündete, dass man von seinen 500 Millionen Dollar Barreserve stolze 250 Millionen Dollar in Bitcoin investiert hatte. Die Begründung: Inflationsschutz und Wertspeicher gegen das stetige Gelddrucken der Notenbanken.

Aber das war nicht alles. Schon einen Monat später investierte die Firma weitere 175 Millionen Dollar in Bitcoin. Durchschnittskurs 11.111 Dollar. Zuletzt investierte man sogar weitere 50 Millionen Dollar in Bitcoin zu einem Preis von 19.400 Dollar. Und der Microstrategy-CEO hat am Kapitalmarkt Unternehmensanleihen angeboten für 0,75% und 400 Millionen Dollar eingesammelt. Diese will er komplett in Bitcoin re-investieren. Die Aktie von Microstrategy ist aus meiner Sicht das beste und günstigste ETF auf Bitcoin.

Weitere Firmen folgten dem Beispiel von Microstrategy, wie zum Beispiel „Square “. Das Fintechunternehmen, spezialisiert auf mobiles Bezahlen von Twitter-Gründer Jack Dorsey, investierte 50 Millionen Dollar in Bitcoin.

Bitcoin wird von der Masse erkannt

Die sind weitere Schritte, die zur Massenadaption von Bitcoin beitragen. Gewichtiger sind die Meinungen von verschiedenen Hedge-Funds-Legenden wie Paul Tudor Jones, Bill Miller oder Stanley Druckenmiller, die sich zuletzt positiv zu Bitcoin äußerten und das, nachdem sie jahrelang dagegen gewettert hatten. Auch der CIO von BlackRock reihte sich ein.

Der nächste Meilenstein war die Ankündigung von Paypal , dass man über den Bezahlanbieter Bitcoin handeln kann und sogar als Zahlungsmöglichkeit in sein Netzwerk aufzunehmen wird. Vorstand Dan Schulman outete sich auch als Bitcoin-Fan und sieht die Zukunft rosig.

Bitcoin wird verboten!

Die Gefahr von einem Bitcoinverbot ist meiner Ansicht sehr gering. Nicht nur haben sich Politiker und Regulieren dagegen ausgesprochen, auch das Marktvolumen ist zu gering. Aber vor allem ist Bitcoin schon fester Bestandteil der Finanzwelt, die immer mehr Produkte aufsetzt.

Neben ETFs gibt es immer mehr Fonds. Die Nachfrage nach Bitcoin übersteigt jetzt schon, was der Algorithmus produziert. Denn: Jeden Tag werden 900 Bitcoins produziert. Das sind 6300 Bitcoins pro Woche und 25.200 in einem Monat. Im September haben Fonds in einer Woche fast die komplette Monatsproduktion aufgekauft. Diese Trend wird anhalten und sogar sich verstärken. Denn immer mehr großes Geld wird in Bitcoin über Investment Produkte investiert werden. Wir stehen

Marc Friedrich erst ganz am Anfang einer langen Reise.

Zudem sind auch viele ehemalige Erzfeinde der digitalen Währung auf den Zug aufgesprungen und zeigen sich nun positiv. Dies dürfte auch an dem Druck der Kunden liegen, nachdem Bitcoin dieses Jahr wieder ganz vorne liegt in der Performance mit über 200%.

Etliche renommierte Banken haben Analysen veröffentlicht, bei denen man sich mit Preiszielen übertrifft von 318.000 Dollar (Citibank), 140.000 Dollar (JPMorgan) bis zu 90.000 Dollar (BayernLB). Der CIO von Guggenheim sieht den fairen Wert von Bitcoin bei 400.000 Dollar.

Mein seit Jahren bestehendes Ziel bei Bitcoin im sechsstelligen Bereich klingt nun nicht mehr so verrückt. Bitcoin ist in der Vermögenspyramide mit einer Marktkapitalisierung von ca. 400 Milliarden Dollar immer noch

3. Bitcoin ist genial, dezentral, limitiert und grenzenlos

Die Fundamentaldaten für Bitcoin sind der dritte Punkt, der für stark steigende Kurse spricht. Bitcoin ist dezentral und unabhängig von Lobbyinteressen, menschlichen Schwächen, Gier und Korruption. Und unterliegt somit keiner Zentralbank und keinem Berufspolitiker. Bitcoin kann nicht manipuliert werden und ist leicht transportierbar. Es ist im Gegensatz zu unserem jetzigen Geldsystem deflationär.

Ebenso ist Bitcoin limitiert und das einzige Gut, welches wir wirklich mit einer Zahl beziffern können. Wir wissen nicht, wie viel Gold, Silber, Kupfer noch in der Erdkruste liegt oder wie viel Öl noch gefördert werden kann, aber wir wissen dass der Algorithmus von Bitcoin begrenzt ist und bei knapp 21 Millionen Einheiten Schluss ist.

All diese charmanten und einzigartigen Attribute werden bald von der Masse erkannt werden und dann wird es wild. Die Notenbanken spielen weltweit das gleiche Spiel und eigentlich sehen wir überall Weimar 2.0. Verzweifelt werden sie versuchen, die Inflation voranzutreiben, um so die Schuldenlast auf Kosten von uns Bürgern zu reduzieren. Hier werden die Menschen sichere Häfen suchen.

Wir empfehlen unseren Kunden schon lange in der Honorarberatung in durch die Natur und durch die Mathematik limitierte Sachwerte zu investieren als eine Art Lebensversicherung gegen das endlose Gelddrucken und den Dauerkrisenmodus der Notenbanken und Staaten.

Bitcoin steigt im Preis, weil das Geldsystem inflationiert wird

Wenn das große Geld kommt, wird es meiner Meinung nach kein Halten mehr geben. Bis Ende 2022 sehe ich Kurse von 50.000 bis über 100.000 Dollar als realistisch an. Bis Ende der Dekade sogar deutlich höhere sechsstellige Summen. Bitcoin ist das Katapult, um jeden finanziell unabhängig zu machen. Noch stehen wir ganz am Anfang diese Entwicklung, aber ich bin davon fest überzeugt, dass Bitcoin die größte Investmentchance unserer Lebenszeit ist.

Hans-Werner Sinn warnt: Inflationsblase bläht sich auf – wehe uns, wenn sie platzt

Volle Breitseite Revolution

Bitcoin ist die späte Rache der Millenials, die die korrupten Systeme ihrer Boomer-Eltern ablehnen und den Schuldenberg, den man ihnen auflasten will. Bitcoin ist offen, fair, transparent und es wird immer nach den Regeln gespielt. Es gibt keine Hinterzimmer, keine Altherrenclubs, keine Seilschaften, keine Vetternwirtschaft, keine Quoten, keine Politik, keinen Klüngel, keine nationalen Interessen, keinen Betrug, keine Ungerechtigkeit, keine Schöpfung aus dem Nichts, Bitcoin muss man sich hart erarbeiten und es ist jede Mühe wert. Bitcoin kauft man, um es für immer zu halten und höchstens im Notfall zu verkaufen oder als Erbe für die Menschen, die man liebt.

Auch das kann vorkommen, wenn die Binance Börse Überlastet ist.

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