Der Binance Coin setzt zu einem neuerlichen Höhenflug an. Nicht unbeteiligt daran dürfte eine neue Funktion sein, die Binance am Dienstag eingeführt hat – das BNB-Staking.

Nachdem der Binance Coin (BNB) Mitte Februar ganz kurz bei rund 332 US-Dollar notiert hatte, ging es in der Folge wieder bis auf 200 Dollar runter. Seit Montag bewegt sich BNB wieder deutlich aufwärts. Fast hätte es die Kryptowährung in den vergangenen 24 Stunden erneut geschafft, die 300-Dollar-Marke zu nehmen. Bei knapp unter 297 Dollar war aber zunächst das Ende der Fahnenstange erreicht.

Das steckt hinter dem BNB-Staking
Der jüngste Aufstieg dürfte auch damit zu tun haben, dass Binance seine Blockchain mit immer mehr Features ausstattet. Jüngst hinzugekommen ist das BNB-Staking, das Binance am Dienstag offiziell angekündigt hatte. Beim Staking schreibt ihr Coins in eurer Wallet für eine bestimmte Dauer fest. Das funktioniert ganz ähnlich wie bei dem in Fiat-Prozessen üblichen Festgeld.

Innerhalb der Festschreibungsperiode könnt ihr über eure Coins dann nicht selbst verfügen. Dafür erhaltet ihr eine Vergütung, klassischerweise als Zinsen bezeichnet. In Fiatwährungen sind derlei Angebote seit Jahren tot. Inzwischen müssen Menschen, die ihr Geld auf der Bank lagern, sogar Negativzinsen, sogenannte Verwahrentgelte, zahlen. Kein Wunder also, dass nach alternativen Anlageformen gesucht wird.

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Coins festschreiben und dafür Zinsen bekommen – Déjà-vu

Für sein neues BNB-Staking hat Binance ein differenziertes System an Festschreibedauern, Höchstbeträgen und Jahreszinsen entwickelt. Dabei sind höchst interessante Zinssätze zustande gekommen.

So zahlt euch Binance für eine Staking-Dauer von 15 Tagen für maximal fünf BNB 27,49 Prozent „Zinsen“. 30 Tage lang könnt ihr bis zu 5.000 BNB festlegen und dafür 8,49 Prozent einstreichen. Das ist die vollständige Tabelle:

 

So sehen die Konditionen für das BNB-Staking aus.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Staking-Limits und „Zinsen“ dynamisch verändern. Die genannten Werte sind also nicht fix. Konsequenterweise werden die „Zinsen“ tageweise ausgezahlt. Wer Coins vor Ablauf der Festschreibung verfügen will, kann das tun, verliert aber alle erhaltenen „Zinsen“ in dem Prozess.

Staking ist nicht neu auf Binance. Neu ist lediglich das entsprechende Angebot für den Binance Coin, das Binance allerdings nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” nur für eine begrenzte Zahl an Wallets verfügbar hält.

Aber Staking ist doch mehr als Zinsen …

Der ein oder andere mag nun einwenden, dass es zu kurz gesprungen sei, das Staking auf die reinen „Zinsen“ zu reduzieren. Immerhin sei es doch zu ganz anderen Zwecken ersonnen worden und die Zinsen seien nur ein Anreiz für diese anderen Zwecke. Es würde zu weit führen, diesen im Grunde berechtigten Einwand hier ausführlich zu behandeln, deshalb nur so viel: Die Binance Smart Chain arbeitet mit der Konsensmethode „Proof of Staked Authority“ und setzt dabei auf die immer gleichen Validatoren. Das nun angebotene Staking hat keinen Einfluss auf die Sicherheit dieser Blockchain und kann daher durchaus auf die „Zinsen“ reduziert werden.

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