Wer Kinder- und Jugendbeteiligung stärkt, stärkt die Zukunft

Rohr, Blatnik: Kinder und Jugendliche früh einbinden und Spielregeln der Demokratie vermitteln. Kontaktgespräch mit Bundesratspräsident Appé im Kärntner Landtag.

„Die jungen Menschen sind der wichtigste Baustein für eine erfolgreiche Zukunft. Darum ist es eine der ureigensten Aufgaben der Politik, junge Menschen in diesem Land zu fördern und sie und ihre Ideen in den politischen Diskurs einzubinden“, halten heute im Anschluss an die Sitzung des Ausschusses für Frauen, Generationen und Integration im Kärntner Landtag der Erste Präsident des Kärntner Landtags, Reinhart Rohr, und die Ausschussvorsitzende SPÖ-LAbg. Ana Blatnik fest.

Als Gesprächspartner im Ausschuss sind heute neben LHStv.in Beate Prettner auch Bundesratspräsident Ingo Appé mitsamt Mitgliedern des Kinderrechte-Ausschusses des Bundesrates, den Ana Blatnik selbst als Bundesratspräsidentin 2014 auf Schiene gebracht hat, erschienen, um über Beteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche zu diskutieren. „Die Stärkung der Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen ist uns auch im Bundesrat ein großes Anliegen – hier gibt es zahlreiche Projekte, bei deinen man über Kooperation mit den Ländern nachdenken könnte. Das folgt auch meiner Intention, den Bundesrat in die Bundesländer zu bringen“, so Appé.

„Wir wollen, dass junge Menschen in Kärnten früh mit den Spielregeln der Demokratie in Berührung geraten und deren Möglichkeiten entdecken – das ist auch ein Garant für ein langfristig friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft“, verdeutlicht Rohr, der darum eigens die Plattform Politische Bildung ins Leben gerufen hat. „Zudem ist natürlich das SchülerInnenparlament in Kärnten stark verankert: und zwar im Rahmen der Landesverfassung. Die Beschlüsse des SchülerInnenparlaments werden auch vom Kärntner Landtag behandelt. Das ist nicht zuletzt ein Zeichen großer Wertschätzung.“

„Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche sind außerdem ein klar verbürgtes Kinder- und Jugendrecht“, so Blatnik. „Schließlich sollen Kinder und Jugendliche schon früh gestaltend in der Gesellschaft wirken, in der sie leben.“

Pressedienst: SPÖ Kärnten: