Letzter Abschnitt aus dem Buch „Die Gesetze der Gewinner„ von Bodo Schäfer im 30. Gesetz: Sei ein Adler und keine Ente

Erinnern Sie sich an die alte indische Schöpfungsgeschichte? Danach schuf Gott zuerst die Muschel und dann den Adler. Den Menschen gab er die Möglichkeit, zwischen dem langweiligen Dasein einer Muschel und dem aufregenden, spannenden Leben eines Adlers zu wählen.

Die Wahl ist doch einfach Anforderungen upgraden können. Darf ich Sie zu einem Dinner in unserem Restaurant einladen, während ich suche?“

Die Unterschiede Adler – Ente

Erkennen Sie die Adler? Adler handeln, während Enten quaken.

Ihr Quaken steht für Ausreden, Entschuldigungen, sinnloses Geplapper, Meckerei und Nörgelei. Die Enten werden irgendwann entlassen. Sie sind die ersten, die einer Krise zum Opfer fallen. Und dann werden sie sagen:“ Wie ungerecht. Ich glaube, meinem Chef hat meine Nase nicht gefallen.

Die Adler dagegen werden befördert. Es ist wichtig, dass wir nicht wie Enten sind und quaken, statt Ergebnisse zu erzielen Und wir sollten in unserer Abteilung, unserer Firma oder unserem Team Enten meiden. Es gibt zwar Menschen, die meinen, man könne auch Enten motivieren. Aber wissen Sie, was Sie dann haben? Eine motivierte Ente.

Hier einige Unterschiede zwischen Enten und Adlern:

• Enten sagen: Das kann ich mir nicht leisten. Adler fragen: Wie kann ich mir das leisten?

• Enten sind Pessimisten. Adler sind Optimisten.

• Enten erzählen sich gegenseitig ihre negativen Erlebnisse. Sie halten sogar Entenversammlungen zu diesem Zweck ab. Adler berichten überwiegend positive Dinge.

• Enten tun nur das Nötigste – und oft noch nicht mal das. Adler gehen die Extra-Meile. Sie tun mehr, als irgendjemand von ihnen erwarten könnte.

• Enten arbeiten langsam. Ihr Arbeitsmotto lautet: Ich bin hier bei der Arbeit und nicht auf der Flucht. Adler erledigen alles SSWIM ( so schnell wie irgend möglich)

• Enten wissen alles besser und finden Gründe, um nichts zu tun. Adler sind lernbereit und tun es einfach.

• Enten finden Ausreden, Adler finden Lösungen.

• Enten gehen kein Risiko ein. Adler haben manchmal Angst, aber sie handeln trotzdem. Sie sind mutig.

• Enten arbeiten von zehn bis sechs. Adler arbeiten öfter von sechs bis zehn.

• Enten suchen in jeder Chance die Probleme. Adler erkennen in jedem Problem eine Chance.

• Enten reden schlecht über Anwesende – dadurch fühlen sie sich besser. Adler reden positiv oder schweigen.

• Enten brauchen meist lange, um eine Entscheidung zu treffen, aber sie werfen sie schnell wieder über den Haufen. Adler entscheiden schnell, weil ihre Werte klar sind und sie ihrer Intuition vertrauen.

• Enten konzentrieren sich auf Probleme und quaken. Adler konzentrieren sich auf Lösungen und handeln.

• Die Entenseele erinnert sich noch nach Jahren an Unrecht, das ihr angetan wurde. Adler vergeben.

• Enten warten darauf, dass sie gefüttert werden, und wenn sie nicht genug bekommen, dann quaken sie. Adler übernehmen die volle Verantwortung und holen sich was sie wollen.

• Enten müssen lieben was sie haben. Adler erarbeiten sich was sie lieben.

• Enten erregen sich über Kleinigkeiten und wollen sich dadurch lebendig fühlen. Adler nehmen sich nicht zu wichtig.

• Für die Enten besteht die ganze Welt aus einem kleinen Tümpel. Adler erreichen höchste Gipfel. Enten schimpfen auf die Umstände. Adler verändern die Umstände.

Usw.

Der Einfluss auf andere.

Was lernen die kleinen Enten von ihrem Schwarm? Wie man quakt.

Adler dagegen fordern ihre Mitmenschen. Haben Sie einmal beobachtet, wie Adler ihre Jungen auf das Leben vorbereiten? Erst beginnen die Adlereltern die feinen Daunen zu entfernen, mit denen das Nest gepolstert ist. Sie werfen sie einfach über den Nestrand. Dann entfernen sie das Gras. In dem Nest wird es immer ungemütlicher. Nach und nach werden dann die kleinen Zweige abmontiert. Die kleinen Adlerchen liegen nun recht unsanft auf knochigen Ästen. Bald sind sie es leid und machen ihre ersten Flugversuche. Sollte ein Junges dafür jedoch zu ängstlich sein, so werfen es die Eltern einfach aus dem Nest.

Sollte ein kleiner Adler dann seine Flügel nicht öffnen, so fliegen die Eltern im Sturzflug unter ihn und bringen ihn zurück ins Nest. Aber nur, um ihn bald wieder herauszuschmeißen – bis er fliegen lernt.

In der Nähe eines Adlers müssen andere Menschen wachsen. Adler dulden keinen Stillstand und keine Faulheit. Sie setzen hohe Erwartungen in ihre Umgebung. Sie fordern ihre Umwelt. Daher sind Adler Beeinflusser und Führungspersönlichkeiten. Das Leben und die Menschen um sie herum interessiert sie. Sie wollen Einfluss nehmen. Sie wollen etwas zum Positiven verändern.

Das ist vielleicht der Grund, warum der Adler so verehrt wird und das Symbol unzähliger Wappen wurde. Den Adler nehmen wir uns gerne als Vorbild.

Gewinner leben wie Adler.

Welches Tier tragen Sie auf ihrem Wappen ihres Lebens? Schreibe die Antwort ins Kommentarfeld.