Im britischen Finanzministerium hält man nicht viel von sogenannten “Bargeldverbotszonen”, die sich immer weiter ausbreiten. Das Recht auf die Nutzung von Bargeld soll gesetzlich verankert werden. Doch für wie lange?

Weltweit setzen immer mehr Regierungen auf strenge Reglementierungen in Bezug auf die Nutzung von Bargeld. In vielen Ländern gibt es Obergrenzen beim Kauf von Gütern und/oder Dienstleistungen mit “Cash”. Denn digitale Überweisungen lassen sich besser nachvollziehen und sorgen gerade für die immer geldhungrigen Finanzämter für mehr Transparenz – und Steuereinnahmen. Doch mit der sukzessiven Abschaffung von Bargeld geht auch viel Freiheit verloren und die Möglichkeit von Repressionen durch die Regierung wächst.

In Großbritannien hat die Nutzung von Bargeld zwar deutlich abgenommen, doch für Millionen von Briten sind die Münzen und Banknoten weiterhin ein integraler Bestandteil des Lebens. Andrew Griffith, der Staatssekretär für die Wirtschaft des britschen Finanzministeriums, erklärte nun in einem Artikel für den “Telegraph“, dass die Regierung ein neues Gesetz zum Recht auf Zugang zu Bargeld gesetzlich verankern werde. Damit soll sowohl die Abhebung wie auch die Einzahlung von Bargeld per Gesetz garantiert werden. Dies wird allerdings auch die “Bargeldverbotszonen” treffen, die sich mittlerweile in Teilen des Landes etabliert haben – also Geschäfte und Lokale, die kein Bargeld mehr annehmen wollen, sondern nur mehr Kartenzahlungen akzeptieren.

Dennoch kritisiert Griffith den Einsatz von Bargeld, da dieses die Schattenwirtschaft unterstütze und damit auch insbesondere die illegale Migration nach Großbritannien fördere. Denn Bargeld ermögliche es den illegalen Migranten für “Cash in die Hand” zu arbeiten. Das “Recht zur Nutzung von Bargeld” wird demnach von der britischen Regierung vielmehr als temporäre Maßnahme betrachtet – quasi für so lange, bis die ältere Generation “weggestorben” ist. Denn das ultimative Ziel der britischen Regierung ist ohnehin die Digitale Zentralbankwährung (CBDC), an der das Finanzministerium zusammen mit der britischen Zentralbank, der Bank of England, arbeitet.




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